Übungen: Mathe lernen auf Peer-Ebene

Übungen: Mathe lernen auf Peer-Ebene

Die tutorielle Lehre ist bereits seit 1988 fester Bestandteil des Betreuungs- und Lehrkonzepts am Fachbereich Mathematik. Zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte werden jährlich über 350 begleitende Übungen angeboten, die größtenteils von studentischen Übungsleiter*innen betreut werden. Die Übungen werden nicht nur in den Mathematik-Studiengängen angeboten, sondern auch als Unterstützungsangebot für andere Studiengänge, wie Maschinenbau oder Elektrotechnik (sog. Serviceveranstaltungen). Zudem werden die Übungen teilweise sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angeboten und haben je nach System (mit oder ohne Bonus) einen Einfluss auf die Klausurnote.

In den Übungen bearbeiten die Studierenden allein oder in Gruppen selbstständig Aufgabenblätter. Dabei stehen ihnen jederzeit Übungsleiter*innen als Ansprechperson zur Verfügung, die den Diskussions- und Arbeitsprozess der Kleingruppen fördern, statt fertige Lösungen vorzutragen. Zusätzliche Unterstützung erhalten sie durch Hausübungen, die sie selbstständig bearbeiten und die von ihrem Übungsleiter oder ihrer Übungsleiterin korrigiert werden, sowie durch Sprechstunden, in denen sie individuelle Hilfe zu Übungen und Lehrstoff erhalten können. Ziel der Übungen ist es, dass Studierende nicht nur den Lehrstoff wiederholen, sondern ihr mathematisches Denken und Diskutieren fördern sowie mathematische Lösungsmethoden üben.

Die betreuenden Übungsleiter*innen sind überwiegend selbst erfahrene Studierende, sodass die Studierenden auf diese Weise intensive Unterstützung auf Peer-Ebene erfahren, was eine offene Aussprache über Probleme und Unsicherheiten erlaubt. Zudem waren die Übungsleiter*innen selbst in der Situation der Teilnehmenden, können deren Herausforderungen und Lösungsprozesse nachvollziehen und entsprechende Hilfe leisten.