Qualifizierung als Übungsleiter*in

Qualifizierung als Übungsleiter*in

Um die Übungsleiter*innen optimal auf ihre Tätigkeit vorzubereiten, erhalten sie vom Fachbereich eine mathedidaktische Qualifizierung, die im Rahmen der Tätigkeit bezahlt wird. Diese besteht aus:

Die Basisqualifizierung findet jeweils zu Semesterbeginn statt und ist für alle neuen Übungsleiter*innen verpflichtend. Sie behandelt die Grundsätze des Übungskonzepts und trainiert das Verhalten während der Übungssituation anhand von konkreten mathematischen Aufgaben und Vermittlungssituationen. Dazu werden potentiell auftretende Herausforderungen während des Übungsbetriebs simuliert und per Videokamera aufgezeichnet. So können die Teilnehmenden ihre Wirkung beobachten und erhalten Feedback, wie in den entsprechenden Situationen gehandelt werden könnte. Besonders relevant ist dabei das Prinzip der minimalen Hilfe, das auf der Überzeugung basiert, dass man am besten lernt, wenn man Ergebnisse selbst erreicht. Entsprechend sollen Tutor*innen die Teilnehmer*innen dazu motivieren und befähigen, weitgehend selbst eine Lösung zu finden, indem sie Rückmeldungen geben, Fragen beantworten und Diskussionen anregen. Um möglichst wenig in den selbstständigen Lösungsprozess einzugreifen, geben sie so viel Hilfe wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Während des Semesters werden alle neuen Übungsleiter*innen (video-)hospitiert und erhalten ein Feedbackgespräch. Die neue Perspektive auf ihren Umgang mit den Übungsgruppen gibt ihnen die Möglichkeit, ihren Lehrstil weiterzuentwickeln. Zusätzlich wird ein KorrekturCafé angeboten, in dem erfahrene Übungsleiter*innen Fragen beantworten und Feedback zu korrigierten Übungsblättern geben.