"[...] die Aufgabe der Kunst ist, [...] den Degenerationserscheinungen durch den Hinweis auf das ewig Gesunde und Schöne zu begegnen"(Hitler 1935 auf dem Reichsparteitag in Nürnberg)
"Es [ist] nun an der Zeit, die Künstler [...] wieder in den Dienst der Volksgemeinschaft zu stellen.(Joseph Goebbels zur Eröffnung der Reichskulturkammer 1933).
[...] die deutsche Kultur in Verantwortung für Volk und Reich [...]"
"Wir halten es für die höchste Aufgabe der Kunst unserer Zeit, bewusst und aktiv an der Vorbereitung der Revolution teilzunehmen"(Leo Trotzki)
"Während in der kapitalistischen Gesellschaft die meisten kulturellen Erzeugnisse am Profit ausgerichtet waren, sollte sich die revolutionäre Kultur der Sowjetrusslands an den Bedürfnissen des Volkes und den Erfordernisse des sozialistischen Staates orientieren. [...] Die Kunst gehört dem Volke. Sie muss ihre tiefsten Wurzeln in den breiten schaffenden Massen haben. Sie muss von diesen verstanden und geliebt werden."(Clara Zetkin in "Kunst und Proletariat")
"«Kunstwerke», die an sich nicht verstanden werden können, sondern als Daseinsberechtigung erst eine schwulstige Gebrauchsanweisung benötigen, um endlich jenen Verschüchterten zu finden, der einen so dummen oder frechen Unsinn geduldig aufnimmt, werden von jetzt ab den Weg zum Volk nicht mehr finden!"(aus einem Einakter von Werner Horvath)
L'esprit qui dirige les savants, permettez-moi de vous l'observer, n'est nullement celui qui dirige et qui doit diriger les artistes. Le savant ne travaille que par attachement pour les sciences et pour ajouter à la réputation dont il jouit. A-t-il fait une découverte, il s'empresse de la publier, et son objet est rempli s'il s'en est assuré la propriété, s'il est constaté authentiquement qu'elle est de lui. L'artiste, au contraire, soit dans ses recherches, soit dans les applications qu'il fait des découvertes d'autrui, a toujours en vue une spéculation de bénéfice ; il ne publie que ce qu'il ne peut se réserver ; il ne raconte que ce qu'il ne peut pas cacher. La Société profite et de la découverte du savant et de la spéculation intéressée de l'artiste. Tous deux sont des êtres précieux pour la chose publique. Mais, réunissez les artistes et les savants, chacun d'eux perdra l'esprit qui leur est propre : le savant deviendra spéculateur, il ne travaillera plus, ni pour la gloire, ni pour l'avancement des connaissances humaines ; il lui paraîtra plus doux de s'occuper de son profit, et dès lors il n'y aura plus d'académiciens proprement dits. Citoyen, cet esprit de désintéressement qui règne dans l'Académie des sciences est un don précieux qui lui a été transmis depuis son origine et qui n'a jamais varié. Les membres qui la composent vivent au milieu des artistes ; ils sont dépositaires de leurs secrets. Des moyens de fortune s'offrent tous les jours pour eux ; il n'est pas d'exemple qu'un seul académicien ait jamais eu l'idée d'en profiter. Convertissez cette simplicité de m.urs en un esprit de spéculation, et la plus belle des associations, celle où il règne le plus de morale, de simplicité et de vertus, l'Académie des sciences, n'existera plus.(Antoine Lavoisier, seconde letter a M. Lakanal, le 18 juillet 1793)
"Trotzdem haben es alle Mathematiker abgelehnt, die Anwendungen als Wertmesser für die Mathematik gelten zu lassen."
"Angewandte Mathematik im wörtlichen Sinne sind alle die mathematischen Theorien, die geschaffen sind, außermathematische Fragen im einzelnen zu lösen oder aber ganze solche Fragenkreise geistig zu vereinigen. Leistet das ein Zweig der angewandten Mathematik, so hat er Lebensrecht, sonst ist er bestenfalls ein unvollständiger Anfang, wenn weiterer Ausbau ihm zu diesem Ziele verhelfen kann, oder aber er ist ein Dokument jüdisch-liberalistischer Illusionstechnik, entsprungen dem Intellekt von Artisten, die mit Definitionen jonglieren. Das entsprechende Kriterium aber gibt es für die Sinnerfülltheit reinmathematischer Theorie. Auch die reine Mathematik nämlich hat reale Objekte - wer das wegdiskutieren will, ist ebenso Vertreter jüdisch-liberalistischen Denkens wie jeder philosophische Solipsist -, das sind in der Hauptsache die natürlichen Zahlen und die geometrischen Gebilde. Jede Theorie der reinen Mathematik hat Lebensrecht, die wirklich imstande ist, konkrete Fragen, die sich auf reale Objekte wie ganze Zahlen oder geometrische Gebilde beziehen, zu beantworten, oder wenigstens dem Aufbau dazu befähigter Theorien zu dienen. Andernfalls ist sie entweder ein unvollendeter Anfang, nämlich wenn weiterer Ausbau ihr dazu verhelfen kann, oder aber sie ist ein Dokument jüdisch-liberalistischer Vernebelung, entsprungen dem Intellekt wurzelloser Artisten, die durch Jonglieren mit objektfremden Definitionen sich und ihrem gedankenlosen Stammpublikum mathematische Schöpferkraft vorgaukeln, einem Stammpublikum, das froh ist, langsam einige Tricks abzulernen, um vor noch Bescheideneren damit zu glänzen als Rastellis dritter Güte."
Drittmittel sind Mittel zur Wissenschaft.
Sie zum Selbstzweck zu machen,
hat einen dramatischen
Paradigmenwechsel zur Folge.
Oder wie Alvin Weinberg bereits 1961 voraussah: