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Da war mehr Phantasie im Kopf von Archimedes als in dem von Homer
Voltaire
Prof. Dr. Burkhard Kümmerer
Mathematik – Schule – Öffentlichkeit



ADAC

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Publikationen und Artikel

Buchprojekt

Vorträge zur Didaktik
  • Eltern haften für ihre Kinder! Wer haftet für die Zahlen? Das akedemische Viertel, Forum für interdiszipläre Forschung, TU Darmstadt, 12.11.2012
  • Mathematik zwischen Anschauung und Sprache. Aachen, Mathematisches Kolloquium (Didaktik), 28.6.2011.
  • Mathematik zwischen Anschauung und Sprache. Oder: Mathematik findet im Kopf statt. Duisburg-Essen, Kolloquium Didaktik der Mathematik, 25.6.2012.
  • Mathematik zwischen Anschauung und Sprache. Köln, Kolloquium Mathematik und ihre Didaktik, 18.1.2011
  • Mathematik zwischen Anschauung und Sprache. 21. Schweizer Tag über Mathematik und Unterricht, Rychenberg (Schweiz), 15.9.2010.
  • Unendlichkeit aus der Nähe betrachtet. ETH Zürich, Kolloquium über Mathematik, Informatik und Unterricht. 06.11.2008
  • Mathematische Allgemeinbildung: ein Beitrag zur allgemeinen Bildung? Universität Kaiserslauten, 6.12.2004.
  • Allgemeinbildung Mathematik im Zeitalter ihrer Allgegenwart. Universität Gießen, 4.2.2003.
Vorträge in Schule und Öffentlichkeit

Die folgenden Vorträge zur Mathematik richten sich an Schülerinnen und Schüler sowie an eine breitere Öffentlichkeit und wurden in verschiedenen Varianten immer wieder gehalten.

  • Mathematik. Die beleidigte Königin der Wissenschaften

    Für mehr als zweieinhalb tausend Jahre war die Mathematik die unbestrittene Königin der Wissenschaften. Und heute? "Keiner liebt mich" hört man sie sagen. Der Schulunterricht scheint oft folgenlos zu bleiben, schon das Abrechnen von 16% Mehrwertsteuer bereitet Probleme, Mathematik macht sich rar im öffentlichen Bewusstsein. Eine Bestandsaufnahme der Rolle der Mathematik für das, was man Allgemeinbildung nennt, leitet den Vortrag ein.

    Viele Gefühle vermag Mathematik zu wecken, von Angst über Bewunderung bis zu Begeisterung, und natürlich spielt auch die Werbung mit diesen Gefühlen, wie wir im zweiten Teil des Vortrages sehen werden.

    Mathematik durchdringt heute mehr unseren Alltag, als jemals zuvor, man muss nur hinschauen: Kaum ein Erzeugnis unserer Hochtechnologie kann auf moderne Mathematik verzichten. Die Entwicklung unserer Gesellschaft wird also auch davon abhängen, wieweit sich wieder mehr ihrer Mitglieder mit der Mathematik versöhnen. Wege zur Versöhnung beschließen den Vortrag.

  • Verknotete Mathematik: Why Knot?

    Knoten verschönern keltische Ornamente und die Zerschlagung des Gordischen Knoten durch Alexander den Großen ist sprichwörtlich. Aber warum beschäftigen sich Mathematikerinnen und Mathematiker mit Knoten? Etwa um neue Knoten für Seeleute zu entwerfen oder neue Strickmuster zu kreieren?

    Der Weg der Knoten in die Mathematik ist verschlungener. Es waren Navigationsprobleme der weltreisenden Seefahrer, die den großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß zu den Knoten brachten. Ein paar Jahrzehnte später sollen Knoten das System der chemischen Elemente ordnen. Und wir alle verdanken unser Leben der Tatsache, dass seit vielen Millionen Jahren jede Zelle bei ihrer Teilung ein Entknotungsproblem löst, dem die Mathematik erst in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf die Spur kommt -- und dies als einen ihrer größten Fortschritte im 20. Jahrhundert ansieht:

    Am Beispiel der Knoten will der Vortrag zeigen, dass Mathematik mehr ist als Rechnen und Jonglieren mit Zahlen. Mathematische Probleme entstehen im Alltag und ihre Lösung haben oft weitere und unerwartete Anwendungen. Und auch an einigen modernen Entwicklungen der Mathematik kann der interessierte Laie teilhaben, vielleicht sogar sich begeistern.

  • Unendlich: Unglaublich – unheimlich – unmöglich

    Nachdenken über das Unendliche, das Undenkbare Denken, ist ein großes Abenteuer. Schon in alltäglichen Situationen begegnet uns immer wieder das Unendliche: Es gibt unendlich viele Zahlen und zwischen zwei Spiegeln können wir uns unendlich oft sehen. Parallele Schienen treffen sich irgendwo im Unendlichen und beim Blick in den Nachthimmel meinen wir, einen Hauch der Unendlichkeit zu spüren. Ausgehend von diesen Erfahrungen verfolgen wir die Auseinandersetzung mit dem Unendlichen aus kulturgeschichtlicher und mathematischer Sicht - ist doch die Mathematik nach Hermann Weyl die Wissenschaft vom Unendlichen.

    Unglaubliche Phänomene hält das Unendliche für uns bereit: Ein Teil kann so groß sein wie das Ganze, und dennoch ist es mit einer Unendlichkeit nicht getan. Unheimlich war daher das Unendliche schon den Griechen. Wie sie damit umgingen, beeinflusst seither die Mathematik. Unmöglich scheint das Unendliche in vielerlei Hinsicht, das zeigen schon die Paradoxien des griechischen Philosophen Zenon. Diese und viele weitere Paradoxien sind bis heute eine spannende Herausforderung für die Mathematik.

Lange Nächte im Deutschlandfunk
Filmfestivals
Lehrveranstaltungen zu diesem Bereich