Virtuelle Diskussion Dr. med. Rothdach ./. G. W. Bruhn

von Gerhard W. Bruhn, TU Darmstadt

Am 23.11.2003 hat Herr Dr. P. Rothdach mir eine Mail in Sachen Meylscher Thesen geschickt, die er zuvor schon einem größeren Empfängerkreis zugesandt hatte. Dr. Rothdach gibt sich dabei den Anschein, für Prof. Meyl zu sprechen. Ob er dazu von Prof. Meyl tatsächlich autorisiert wurde, ist unklar. Eine Erklärung von Prof. Meyl liegt nicht vor. Deshalb sind die Äußerungen von Dr. Rothdach bis auf weiteres als seine private Meinung anzusehen. Es bleibt zu hoffen, dass Prof. Meyl sich zu dieser Angelegenheit äußert und sich selbst an der hier durch Dr. Rothdach angestoßenen Diskussion beteiligt. Ein Ansatz zu einer Diskussion liegt auch von Prof. Meyl vor, der sich kurz nach der DGEIM-Tagung in einem Mail-Verteiler öffentlich geäußert hat. Auch diese Original-Äußerung von Prof. Meyl habe ich in Form einer virtuellen Diskussion ins Web gestellt:

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Diskussion_M-B.htm

Gewisse inhaltliche Überschneidungen sind unvermeidlich.

Beiträge von Dr. Rothdach sind durch Kursivschrift gekennzeichnet.


>>> Zum IRI-Nachtrag >>>


Rothdach: Sehr geehrter Herr Prof. Bruhn,
Ihren jüngsten E-Mail-"Lehrbrief" habe ich erhalten, etwas Neues finde ich dort freilich nicht. Warum sind Sie so hartnäckig und führen sich auf wie ein schlechter Verlierer?

Bruhn: Na, das "Alte" genügt doch schon. Oder sollten Sie das nicht verstanden haben? Wir kommen gleich darauf zurück. Nur Geduld!


Rothdach: So eine Geschichte schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man ständig nachkartet und das Publikum beschimpft ("Spinner-Kongreß").

Bruhn: Hier wird nicht nachgekartet, sondern an die Beanstandungen von Meyl Thesen erinnert, die schon lange im Web stehen.


Rothdach: Wieso behaupten Sie noch immer, Prof. Meyl würde rot E zu Null setzen und die Maxwell-Theorie ablehnen?

Bruhn: Ich behaupte das, weil ich es nicht mit den Augen habe, Herr Doktor. Die Gleichung rot E = 0 steht auf den Seiten 6,8,9 in Meyls Buch EMV 3, im Abschnitt 21 (Herleitung der Skalarwelle). Und wird später nicht widerrufen, weder im Abschnitt 21 (bis S. 26), noch sonst irgendwo im Buch. Das zeigt das Stichwortverzeichnis.


Rothdach: Nicht nur Meyl hat das auf dem DGEIM-Symposion wieder klar gestellt und auch ich habe das doch wieder in meinem ersten Rundbrief geschrieben, dass dies nicht der Wahrheit entspricht.

Bruhn: Mit der Wahrheit haben Sie allerdings ein ernstes Problem: Es ist immer schlecht, wenn man etwas Geschriebenes nachträglich in Abrede stellen muss. Glaubt einem niemand! Jeder Besitzer von Meyls Buch kann rot E = 0 auf S. 6, 8 und 9 immer wieder nachlesen und wird sich so seine Gedanken machen ...


Rothdach: Richtig ist vielmehr, dass Herr Meyl sowohl die Maxwell-Gleichungen als auch die Wellengleichung herleitet.

Bruhn: Wie kann man aus falschen Grundgleichungen die Maxwell-Gleichungen herleiten? Meyls "Grundgleichungen" (für Buch-Besitzer: (27.1-2))

E = v × B             und         H = – v × D

sind falsch! Warum? Sie gelten gerade mal für ebene transversale (!!!) EM-Wellen, aber bereits nicht mehr für stehende Wellen. Also sind sie physikalisch falsch, denn stehende EM-Wellen gibt es nun mal. S. dazu Frage 2 in

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Zwoelf-Fragen.htm

Die "Grundgleichungen" erfordern für Lösungen ≠ 0, wie Meyl in seinem Buch, Gl. (28.5), sehr richtig feststellt, für den Vektor v die Bedingung

|v| = v = c    (mit der Lichtgeschwindigkeit c).

Die elementare Vektorrechnung lehrt, dass die "Grundgleichungen" bei v = c nur Vektoren E, D, H, B 0 zulassen, die sämtlich senkrecht zu v sind. Alle diese Vektoren sind "transversal" zu dem Vektor v, im Gegensatz zu Meyls bekannten Abbildungen von Skalarwellen, Bilder 6 und 7 in

http://www.k-meyl.de/Aufsatze/Teslastrahlung.pdf ,

im Buch auf S. 24. Im CEE-Forum hat sich unter

http://cee-200.cee.fh-furtwangen.de/kolloquium_forum/viewtopic.php?t=14

ein Abgesandter von Herrn Meyl, Herr B. Jansen, bemüht, das Gegenteil zu vertreten und ist damit kläglich gescheitert.

Aber das ist noch nicht alles, was gegen Meyls "Herleitung" der Maxwell-Gleichungen vorzubringen ist: In seinem Buch EMV 3 von 2003 deklariert Herr Meyl als Grundlage seiner "Herleitung" die Rechenregel

(27.11)                                                            dV(x(t))/dt = · · · = (v grad) V

wobei rechts noch |x=x(t) zu ergänzen wäre. Gegen die so ergänzte Regel selbst ist nichts einzuwenden. Aber ...

Aber die Regel ist für die Anwendung in der Elektrodynamik unbrauchbar. Denn dort hat man es mit Feldern der Form V(x,t) mit unabhängigen Variablen x und t zu tun, während die Meylsche Größe V(x(t)) eine (in der Elektrodynamik nicht vorhandene) Abhängigkeit x=x(t), eine gegebene Bahnkurve, voraussetzt.

Diese Verwechslung von V(x,t) in der Elektrodynamik mit V(x(t)) bei Meyl ist Meyls folgenreicher Fehler:

Für die elektrodynamischen Felder B(x,t) gibt es keine Rechenregel der Form (27.11), und damit bricht Meyls Argumentation ersatzlos zusammen.

Früher (bei seinem Vortrag am 5.06.02 an der FH Furtwangen und ein paar Tage später auf der BINNOTEC) hat Herr Meyl es mit der Regel (M) mit "runden" d’s, also der partiellen Zeitableitung, versucht, statt der geraden d’s in (27.11), s. Bildmitte in

http://mitglied.lycos.de/hartiberlin3/day3/binnotec_day3_033.jpg

Bei Regel (M) stehen jetzt zwar auf beiden Seiten Funktionen von x und t. Dennoch ist auch diese Regel falsch. Es gibt viele Gegenbeispiele, zwei davon sind B(x,t) = x und B(x,t) = vt (mit konstantem v0).

Aber wie auch immer, (M) oder (27.11): Mit falschen bzw. nicht anwendbaren Rechenregeln lässt sich keine Herleitung durchführen.

Es kann also insgesamt festgestellt werden, dass Herr Meyl weder in seinem Buch, noch bei früheren Gelegenheiten eine Herleitung der Maxwell-Gleichungen gegeben hat.


Rothdach: Bei allen seinen Herleitungen tritt die Rotation auf und nirgends ist diese Null! Ihre Behauptung ist doch völlig aus der Luft gegriffen.

Bruhn: Auch wenn man rot E hinschreibt, ist rot E deswegen nicht automatisch ungleich Null. Das kommt auf den Kontext an. Und als Kontext für Skalarwellen hat Meyl in dem entsprechenden Abschnitt 21 nun mal rot E = 0  für Skalarwellen definiert und nirgends sonst widerrufen oder relativiert.


Rothdach: Sie berufen sich gerne auf das 21. Kapitel, wo Herr Meyl zwei Sonderfälle untersucht. Das eine Kapitel lautet: Zerlegung der Wellengleichung .

Herr Meyl weist darauf hin, dass es sich lediglich um Spezialfälle handelt: Zum einen untersucht er den Grenzfall div E = 0.

Bruhn: Sie haben oben betont, dass Meyl Maxwell-Theorie betreibe. Die Maxwell-Theorie für neutrale Medien wie Luft oder Vakuum verlangt aber die Bedingung der Ladungsfreiheit, und die lautet div E = 0. D.h. unter den Bedingungen, unter denen Meyl seine "Skalarwellen-Experimente" vorführt, nämlich in Luft, gilt immer div E = 0.


Rothdach: Aus dem zweiten Grenzfall rot E = 0 leitet er die Plasmawelle her, die anerkanntermaßen eine inhomogene skalare Wellengleichung darstellt. Das Ergebnis, die bekannten Dispersionsrelationen von Langmuir-Wellen sind es demnach, die nach der Bedingung rot E = 0 verlangen - und nicht etwa Prof. Meyl, wie von Ihnen behauptet. An dieser Stelle steht allenfalls die Frage an, ob diese einschränkende Bedingung (rot E = 0) zulässig ist und die überwiegend longitudinalen Wellenbewegungen von Plasmawellen korrekt wiedergegeben werden.

Bruhn: In ungeladener Luft, Meyls Experimentalbereich, gilt, wie schon festgestellt, immer die Maxwell-Bedingung div E = 0. da kann man nicht mehr auch noch rot E = 0 verlangen. Damit ist das, was Meyl mit rot E = 0  rechnet, gewiss für seine Experimental-Vorführungen von Skalarwellen in Luft nicht gültig.

Aber betrachten wir jetzt mal alternativ ein Medium mit einer variablen Ladungsdichte (S. 8 in Meyls Buch) div D = ρ, ein einfaches Plasma. Wir haben in der Nummerierung von Meyls Buch zunächst wegen der Skalarwellenbedingung rot E = 0ein Potential φ für das Feld E

(21.5)                                                         E = – grad φ

außerdem nach Annahme

(21.8)                                                         div E = ρ/ε = – Δφ.

Herr Meyl behauptet, daraus die Gleichung

(21.9)                                                  Δφ = 1/c2 φtt – ρ/ε

herleiten zu können. Ob dies zutrifft, können wir überprüfen, indem wir zunächst (21.8) in (21.9) einsetzen. Wir erhalten nach Weglassen eines Faktors

φtt= 0.

Diese Differentialgleichung hat keine Wellen als Lösungen. Langmuir würde kaum die Gleichung φtt = 0 als seine Plasmagleichung akzeptiert haben. D.h. die Gleichung (21.9) kann nicht korrekt sein. Näheres über die Gründe dieses Meylschen Fehlschlusses finden Sie in

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Plasmawellen.htm


Rothdach:       # Die von Herrn Meyl vorgenommenen Grenzwertbetrachtungen sind zulässig und sinnvoll.

# Sie führen zu experimentell abgesicherten physikalischen Phänomenen und

# sie schränken die Allgemeingültigkeit der Meylschen Theorie in keiner Weise ein.

Bruhn: Wir haben gerade gesehen, dass die "Herleitung" der inhomogenen Wellengleichung, der "Plasmawellengleichung" auf den S.10/11 von Meyls Buch nur unter physikalisch sehr uninteressanten Bedingungen möglich ist. Von einem experimentell abgesicherten physikalischen Phänomen kann da wirklich nicht die Rede sein.


Rothdach: Nun behaupten Sie ständig, die Bücher von Herrn Meyl gelesen zu haben. Dann müsste Ihnen irgendwann dieser Umstand doch aufgefallen sein. In diesem Falle betreiben Sie die Verbreitung einer Unwahrheit sogar mit Vorsatz!

Bruhn: Wie Sie sehen, habe ich Herrn Meyls Bücher sogar sehr genau gelesen. Und ich verbreite die Wahrheit darüber mit Vorsatz!


Rothdach:Ich weise Sie nochmals in aller Bestimmtheit darauf hin: Es ist nicht zulässig, einzelne Gleichungen aus den Büchern von Prof. Meyl herauszuschneiden, um diese dann aus dem Zusammenhang gerissen und sinnentstellt mit der Ihnen eigenen Polemik unter die Leute zu streuen.

Bruhn: Wie Sie am Beispiel der Plasmagleichung (21.9) gesehen haben, werden hier zwei im gleichen Kontext stehende Gleichungen von Herrn Meyl auf ihre Konsistenz hin überprüft. Auch im Fall der Skalarwellenbedingung habe ich mich genau an die Meylsche Definition gehalten. Wo hat Herr Meyl eine andere Definition gegeben, die man an Stelle von rot E = 0 hätte benutzen müssen? Mache ich dann sofort!


Rothdach: Genausowenig steht es Ihnen zu, einen von Meyl gewählten Ansatz nach Belieben abzuändern, um abweichende Ergebnisse zu provozieren. Es handelt sich hierbei nicht mehr um eine mathematisch oder physikalisch begründbare Kritik, sondern nur noch um eine persönlichkeitsverletzende Verleumdung, vielleicht sogar mit einer strafrechtlichen Dimension.

Bruhn: Bitte konkret: Wo hätte ich einen von Meyl gewählten Ansatz abgeändert? Ich habe mir allerdings im Fall der Regeln (27.11) und (M) (s.o.) den Hinweis erlaubt, dass wir es in der Elektrodynamik mit Feldern vom Typ B(x,t) zu tun haben, während Meyl offenbar irgendwelche anderen, nirgends präzisierten Vorstellungen hat. Allerdimgs erwähnt Meyl in
            http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Diskussion_M-B.htm
die Größe B(x(t)), was die Vermutung nährt, dass Meyl die elektrodynamische Feldgröße B(x,t) schlicht mit seiner Größe B(x(t)) verwechselt hat. Dies wird auch durch Gleichung (27.11) auf S.114 von EMV 3 bestätigt: Dort wird für eine Größe V(r(t)) die korrekte Kettenregel hingeschrieben - allerdings ohne jeden Nutzen, da man es in der Elektrodynamik stattdessen mit V(r,t) zu tun hat. Nichts, als eine simple Verwechslung!!!


Rothdach: Werter Herr Prof. Bruhn, Sie brauchen sich nicht zu wundern, wenn Herr Prof. Meyl unter solchen Umständen schon seit mehreren Jahren die Korrespondenz mit Ihnen beendet hat.

Bruhn: Das dürfte wohl eher den Grund haben, dass Herr Meyl auf begründete Kritik keine Antwort weiß. Wenn man gute Argumente hat, lässt man sich doch eine so glänzende Gelegenheit, einen bösen Kritiker zu widerlegen, nicht entgehen - ja, wenn ...


Rothdach: Von Ihrem Fall einmal abgesehen ist mir nämlich bekannt, dass Prof. Meyl keine Gelegenheit ausläßt, sich über seine Theorie mit anderen Kollegen auszutauschen. Dafür reist er um die ganze Welt, hält überall Vorträge und diskutiert anschließend mit dem Auditorium. Soweit ich weiß, ist er gerade von einem Kongreß in den USA zurückgekehrt, zu dem er als Referent eingeladen war.

Bruhn: Prof. Meyls Dekan an der FH Furtwangen sind diese Aktivitäten offenbar nicht so überzeugend erschienen, s. dazu Prof. Hönl’s Stellungnahme in

http://www.cee.fh-furtwangen.de/kolloquium/meinung_hoenl.html

Wie inzwischen bekannt wurde, hat sich Herr Meyl (FH Furtwangen) auf dem IRI-Congress am 8.11.2003 in Washington DC als "Professor at the University of  B e r l i n " ankündigen lassen, s. S.2 des Tagungsprogramms

http://users.erols.com/iri/ScheduleTeslaConfer.PDF


Rothdach: Er ist auch für Kritik offen, denn er ist sich wie jeder Wissenschaftler darüber im Klaren, dass viele Wege nach Rom führen und der Beweis noch aussteht, welcher der direkteste und welcher der beste ist.

Bruhn: Hier geht es zunächst um die Frage, ob Herr Meyl auf dem richtigen Wege ist. Die oben angemahnten eklatanten Fehler beweisen das Gegenteil.


Rothdach: In der aktuellen Frage, wie die bereits in der praktischen Nutzung befindlichen Skalarwellen feldtheoretisch zu behandeln wären, ist so etwas wie eine Konkurrenzsituation entstanden, aus der sich sogar ein Wettlauf entwickeln könnte.

Bruhn: ... denn sie wissen nicht, was sie tun!


Rothdach: Ich möchte Sie auffordern: Gehen Sie doch mit an den Start und helfen Sie bei der Suche nach einer geeigneten Feldbeschreibung, nachdem auch Sie zugeben, dass aus der Maxwell-Theorie keine Skalarwellen abzuleiten sind.

Bruhn: Schon geschehen. Ist das kein Beitrag, auf Fehler aufmerksam zu machen, für welche der Urheber offenbar blind ist? Herr Meyl hat doch nun weiter nichts zu tun, als eine korrigierte Theorie vorzulegen - wenn er kann.
Im übrigen, wo bleibt die Logik, Herr Doktor? Haben Sie nicht oben mitgeteilt, dass Herr Meyl die Maxwell-Theorie als gültig anerkennt ("nicht ablehnt" hieß es bei Ihnen). Was treibt Herr Meyl dann mit mathematischen Nachweisversuchen von Skalarwellen?


Rothdach: Wie berechnen Sie eigentlich das Rauschen oder das Nahfeld einer Antenne so ganz ohne passende Theorie?

Bruhn: Rauschen:Eine Antenne plus Zubehör ist ein schwingungsfähiges System (ein Resonator) das durch die omnipräsenten EM-Störungen zu Eigenschwingungen angeregt wird. Halten Sie sich mal ein offene leere Flasche ans Ohr, das haben Sie das analoge akustische Phänomen. Nahfeld: Selbstverständlich gelten die Maxwell-Gleichungen auch im Nahfeld einer Antenne. Das von Herrn Meyl gern gezeigte Bild 21.9 A seines Buches wurde mit Hilfe der Maxwell-Theorie berechnet!


Rothdach: Zum Vorschlag in meinem ersten Rundbrief, man möge sich doch einmal um den ursprünglichen Maxwell-Ansatz vor der Simplifikation von Heaviside kümmern, habe ich bisher nichts gehört, weder von Ihnen, noch von Ihren Kollegen, obwohl ich meine, das müßte doch für die theoretischen Physiker und Mathematiker ein "Leckerbissen" sein.

Bruhn: Diesen "Leckerbissen" hätten Sie sich selbst zuführen könne, wenn Sie den Weg in eine der ausgezeichneten Münchner Bibliotheken gefunden hätten. So müssen Sie jetzt mit

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Original-MAXWELL.htm

vorlieb nehmen.


Rothdach: Ich muß Sie aber auch zur Wissenschaftlichkeit ermahnen. Sie werden das Ziel nicht erreichen, wenn Sie in der falschen Richtung laufen, oder anderen Kollegen Fußfallen stellen. Die eindeutige Reaktion der 200 Teilnehmer auf dem Stuttgarter Kongress sollte Ihnen als Warnung doch genügen!

Bruhn: Vielen Dank! Waren die 200 Teilnehmer der Stuttgarter DGEIM-Tagung tatsächlich Wissenschaftler?


Rothdach: Solange sich Ihre Beiträge auf Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Unterstellungen gründen, werden Sie zu den Verlierern gehören, niemand auf der Welt wird Sie beachten. Sie werden außerdem die Erfahrung machen, wie auch die durch Ihre Unterstellungen gewonnenen vermeintlichen Mitstreiter sich sehr schnell von Ihnen abwenden, sobald diese erfahren, dass sie beschwindelt worden sind.

Bruhn: Wer hier wen beschwindelt, wird sich schon noch herausstellen. Stellen Sie doch mal eine Liste ins Web, gegliedert nach meinen
- Unwahrheiten
- Halbwahrheiten und
- Verdrehungen.
Dann sehen wir weiter. Um meine "Mitstreiter" sollten Sie sich dabei keine Sorgen machen. Die haben genug eigene Kritikfähigkeit, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen.


Rothdach: Dem Vernehmen nach sind Sie deutschland-weit auf nahezu jeder Veranstaltung zu finden, wo Meyl vorträgt, um dann immer wieder die gleichen "Einwände" vorzubringen (Lediglich der Weg nach USA war Ihnen offenbar zu weit). Es ist erlaubt, über die Motive für ein derartiges Verhalten zu spekulieren...

Bruhn: Da haben Sie wohl schon wieder falsche Informationen. Ich habe bisher an zwei derartigen Veranstaltungen teilgenommen, beide an Hochschulen des Landes BW.


Rothdach: Solange Sie keinen konstruktiven Beitrag beisteuern können oder wollen, sollten Sie lieber schweigen nach dem klassischen Motto "Si tacuisses, philosophus mansisses" .

Bruhn: Oh, bisher war Ihren Beiträgen nicht anzumerken, dass Sie dieses schöne Wort kennen.


Rothdach: Mit freundlichen Grüßen

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Dr.med.Peter Rothdach

Internist/ Naturheilverfahren

Sendlingerstr. 24, D-80331 München

Tel. 089-2609970 Fax 089-2609935

e-mail

Kopien gehen an die Mitglieder Ihres Verteilers sowie an führende Mitglieder der DGEIM.


Bruhn: Diskussionsbedarf sehe ich noch in folgenden Punkten:
- Meyls Grundgleichungen (27.1-2)
- die Regel (M) bzw. Regel (27.11)
Für diese weitere Diskussion steht das "Skalarwellen-Forum" des CEE-Fachbereichs der FH Furtwangen zur Verfügung:
http://cee-200.cee.fh-furtwangen.de/kolloquium_forum/viewforum.php?f=1
 
Mit freundlichen Grüßen an alle Leser
 
Prof. Dr. Gerhard W. Bruhn, TU Darmstadt


Inzwischen gibt es eine

Fortsetzung der Diskussion